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Dichtheitsprüfung für Erdschutzrohre

Erstmals können Erdschutzrohre hydraulisch betriebener Lasten- und Personenaufzüge aus wasserrechtlicher Sicht zuverlässig auf ihre Dichtheit überprüft werden. Das verwendete Verfahren ist vom TÜV geprüft und zertifziert sowie konform nach § 19 WHG (Wasserhaushaltsgesetz) und der AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen). Zur behördlich vorgeschriebenen Kontrolle des Erdschutzrohres wird eine Ringraumabdichtung installiert, die zu einer druckdichten Kapselung führt und die notwendige Unterdruckmessung ermöglicht.

Vorteile des Verfahrens:

  • Verläßliche Zustandskontrolle des Erdschutzrohres aus wasserrechtlicher Sicht
  • Gemäß Richtlinien TÜV Süd und geltendem Wasserrecht
  • Geringer technischer Aufwand und nur kurzfristige Unterbrechung des Aufzugsbetriebes
  • Druckdichte Kapselung des Erdschutzrohres mit einer elastischen Ringraumabdichtung
  • Ringraumabdichtung ölbeständig, fängt betriebsbedingte Ölverluste des Hubzylinders auf
  • Problemlos kombinierbar mit Leckwarnanzeige (nachrüstbar)
  • Bestens geeignet für ältere, aber technisch voll funktionsfähige Hydraulikaufzüge
  • Kein Umbau des Aufzuges, alle vorhandenen Komponenten bleiben unverändert
  • Überdrucksicher bis 10 bar, dadurch Sicherheit gegen plötzlich austretendes Hydrauliköl

Ringraumabdichtung mit permanenter Überwachung:

Das nach oben offene und den Hubzylinder umgebende Erdschutzrohr wird mit einer ölbeständigen, elastischen und temperaturunempfindlichen Kunststoffmasse druckdicht gekapselt. Während die Masse aushärtet, kann die Aufzuganlage weiter betrieben werden. Empfohlen wird, die für eine Prüfung bereits installierte Ringraumabdichtung und die ebenfalls vorhandenen Rohrzuleitungen mit einer permanenten Leckageüberwachung zu kombinieren. Dabei wird der Unterdruck im Erdschutzrohr permanent aufrechterhalten.